Zusätzliche Hinweise

  • Wenn man die Gesellschaft bzw. die Menschen in ihrer Gesamtheit als „einen Organismus“ betrachtet, erkennt man relativ schnell, dass sich dieser Organismus psychologisch genau so verhält, wie eine Einzelperson bzw. ist unsere Gesellschaft oder auch die gesamte Menschheit ja nichts weiter wie die Summe bzw. das Ergebnis des (guten oder schlechten) Verhaltens aller Einzelpersonen.

 

  • Die Ungerechtigkeit wird oft auch von einem total menschenverachtenden Mobbing (auch als zusätzliches Werkzeug bzw. Druckmittel) begleitet und das sogar sehr massiv von staatlicher Seite aus.

 

  • Im Kindesalter liegt als Ursache von Ungerechtigkeiten oft noch keine eigene (hohe) Traumatisierung, sondern eine ganz natürliche Unreife und das Austesten von Grenzen vor, weswegen hier die Ungerechtigkeits-Verhaltensmatrix noch nicht vollständig angewendet werden kann. Die (Erziehungs-) Maßnahmen der Erwachsenen bzw. dessen Methoden, um das Kind „in den Griff“ zu bekommen, ähneln aber dem Täter-Verhalten der beschriebenen Ungerechtigkeits-Verhaltensmatrix schon sehr.
    Aus dem ungerechten Verhalten von Kindern können bei anderen Kindern aber über die Zeit sehr schnell starke Traumatisierungen entstehen, wenn diesen nicht konsequent entgegen gewirkt bzw. diese nicht aufgelöste werden. Wie (lebens-) wichtig es ist, Kinder von Traumatisierungen jeglicher Art fern zu halten, zeigt sehr Eindrucksvoll der Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni
    .

 

  • Hinweise zum Thema Suizid:

In Deutschland nehmen sich jedes Jahr über 10.000 Menschen das Leben, wobei nachträglich nur die Todesart, nicht aber die Hintergründe die zum Suizid geführt haben, auf dem Todesschein festgehalten werden. Da sich der Staat (bzw. die Gesellschaft) bei jedem Suizid mehr oder weniger mitschuldig macht oder oft sogar noch (z.B. aktuell durch das menschenverachtende Hartz-IV-System oder anderen staatlichen Repressalien) der Verursacher und somit der Täter ist, will er keine entsprechende Dokumentation oder sogar eine Aufarbeitung zulassen. Wie viele der Suizidopfer Opfer von Mobbing auf Basis der von uns beschriebenen Ungerechtigkeits-Verhaltensmatrix sind, kann niemand sagen. Das und wie z.B. Hartz-IV tötet bzw. die Folgen der Gesetzesänderungen der Agenda 2010 immer mehr Menschen in die Verzweiflung und in den Tod treiben, weisen wir aber seit dem Frühjahr 2014 mit unserer Initiative „In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010“ zweifelsfrei nach.

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Aussage im Film „Das Leben der Anderen“, dass in der ehemaligen DDR ab 1977 die Anzahl der Selbstmörder mit voller Absicht nicht mehr erfasst wurden. Hier die sehr lehrreiche Stelle (Friedhofsszene) im besagten Film (zu finden ab ca. einer Stunde und fünf Minuten im besagtem Film, falls der Link mal nicht mehr funktioniert).

Das wirkliche Ausführen des Suizids wird übrigens oft durch ein auslösenden Umstand herbei geführt. Dies kann z.B. die endgültige restlose Entwertung, die völlige Entwurzelung bzw. der Verlust des letzten möglichen Halts oder natürlich auch der Verlust eines geliebten Menschen sein. Letzteres kann kaum verhindert werden bzw. liegt es an der gesamten Gesellschaft, jedem soviel Wertgefühl zu vermitteln, dass ein Mensch niemals überhaupt erst auf den Gedanken kommt, sich das Leben nehmen zu wollen.

In den Medien gibt es übrigens eine Kodex, NICHT über Suizide zu berichten. Dies wird vor allen mit der Gefahr möglicher Nachahmer begründet, weil dies ab und zu passiert, wenn sich berühmte Personen das Leben nehmen. Über den Freitod berühmter Menschen wird aber trotzdem berichtet und der REST wird (durch die dämliche Regelung auf Basis der Verdrängung und Ausblendung) schweigend begraben.

 

 

 

 

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